Keiner mag Veganer

Warum fleischlos nicht die Alternative ist

Von Ralf Bos 

Was mit so einer knackigen Überschrift beginnt, mausert sich sicher zu einer Hetztriade gegen fleischlose Ernährung. Besonders wenn der Bericht aus der Feder von so einem Delikatessentypen wie Ralf Bos stammt. Weit gefehlt.

 

Die fleischlose Ernährung ist extrem erstrebens- und bewundernswert. Davon ausgehend, dass nur 11 Prozent aller Menschen, die sich fleischlos ernähren, dieses tun, weil Fleisch ihnen nicht schmeckt, also aus rein praktischen gründen, bleiben 89 Prozent übrig, die verschiedene, größtenteils ethische Gründe haben, Fleisch in ihrer Ernährung abzulehnen.

 

Der Hauptgrund ist natürlich die Liebe zum Tier. Jeder Tierfreund, der die schrecklichen Meldungen in den Fernsehsendungen gesehen oder in kritischen Magazinen gelesen hat, spielt mehr oder weniger ernsthaft mit dem Gedanken der fleischlosen Ernährung.

 

So auch ich. Da ich nebenher auch noch ein nicht ganz untalentierter Koch, versierter Fachmann in Ernährungsfragen und professioneller Warenbeschaffer bin, würde es mir noch nicht einmal schwerfallen, mich und meine Familie fleischlos und dennoch extrem schmackhaft zu ernähren.

Mit dem Zugriff auf bestes und frischestes Gemüse, fantastischen Reis, Getreide und Nudelsorten, epischen Ölen, Essigen und Gewürzen und natürlich den Wunderwaffen der schmackhaften fleischlosen Küche: Käse, Eier, Sahne und Milch würde ich es schaffen, an 365 Tagen im Jahr für ein wirklich gutes, qualitativ hochwertiges und wirklich leckeres Mittag- wie Abendessen zu sorgen, bei dem der Fleischanteil nicht fehlen würde. Frühstück und Snacks sind bei uns eh größtenteils vegetarisch. Und um es ganz klar zu formulieren, ich wäre aus dem oben angeführten Grund, nämlich der Tierliebe, gerne Vegetarier.

 

Es gibt nur einen Grund, der mich davon abhält, Vegetarier zu sein: Ich kann es nicht. Ich bin hochgradig fleischsüchtig. Der Anblick eines saftigen Steaks lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ein knuspriges Hühnchen zwingt mich zum Reinbeißen. Es sind der Geschmack und die Textur von gebackenem Kalbsbries und knackigen Meeresfrüchten, denen ich nicht widerstehen kann.

 

Ich habe es versucht, aber ich halte es nicht aus. Nach spätestens einer Woche drehen sich alle meine Gedanken und alle meine Gespräche nur noch um den Entzug von Fleisch. Und der wiederum lässt mich nicht einschlafen oder nachts aufwachen. Mir ist es in so einer Phase sogar schon einmal passiert, dass jemand „guten Morgen“ zu mir sagte und ich mit „Mettwurst“ antwortete, weil ich in der Phase einfach an nichts anderes denken kann. Dennoch bin ich der Meinung, dass die oft skandierte Parole „Esst weniger Fleisch, aber dafür Gutes!“ genau der richtige Weg ist.

 

Leider ist diese Weisheit in der richtigen Welt zu einer Scheinparole geworden. Also man sagt es, weil es politisch korrekt ist, man handelt aber nicht danach. Denn gutes Fleisch aus artgerechter Haltung ist teuer, und das will man ja auch nicht. Dennoch sollte dieser Gedanke wie ein Samenkorn eingepflanzt, gehegt und gepflegt werden. Jeder, der diesem Gedanken folgt, schwächt die Diktatur des Preises und verhilft dem Tier zu einem würdigen Dasein.

Es gibt auch noch einen zweiten Grund, der mir das Vegetarierleben auf Dauer vermiesen würde. Es ist der Geschmack und die Qualität, der sich im Handel befindenden Gemüse, Früchte und Salate. Da wir kein frisches Obst und kein Gemüse führen, kaufen wir, genau wie die meisten anderen vollzeitarbeitenden Familien, unsere Lebensmittel am Wochenende ein. Wenn es zeitlich auskommt, kaufe ich mein Obst und Gemüse auf dem Düsseldorfer Wochenmarkt am Carlplatz ein. Dort habe ich einen Lieblingsstand: Obst Schier. Michel Schier, der Besitzer, ist seit über 50 Jahren Vegetarier, und zwar aus dem Grund, weil er Obst und Gemüse, Salat und Kartoffeln einfach am allerliebsten isst. Die Freude im Umgang mit diesen Produkten spiegelt sich in seiner Auswahl wider. Er schafft es die leckersten und frischesten Produkte im Großraum Düsseldorf anbieten zu können und die Sachen, die wir beim Schier kaufen, garantieren eine schmackhafte Woche. Manchmal schaffen wir es aber nicht zum Carlplatz, oder brauchen unterhalb der Woche etwas Grünes. Dann kaufen wir auf dem Heimweg im Supermarkt ein. Das was wir da kaufen, das kann man durchweg essen. Muss man aber nicht. Michel Schier hat das mal sehr schön auf den Punkt gebracht, als er sagte: „Wenn ich nur den Mist aus dem Supermarkt essen müsste, dann wäre ich schon lange kein Vegetarier mehr.“ Auch hier ist klar, dass der Preisdruck zulasten der Frische und der Qualität geht.

 

Der Schlüssel zur perfekten Ernährung, die nicht nur gut für den Körper und die Gesundheit ist, ist demnach eine Diät aus viel frischem Obst und Gemüse vom Bauern oder vom Wochenmarkt, gepimpt mit Käse, Eiern und Sahne, für eine ordentliche Proteinversorgung und einem hohen Genussfaktor und hin und wieder ein ordentliches Stück Fleisch aus guter und artgerechter Haltung. Für die, die auf Fleisch verzichten können, gerne auch fleischlos.

Widmen wir uns jetzt einmal dem Thema vegane Ernährung.

 

Aus gesundheitlicher Sicht ist vegane Ernährung nur in Ausnahmefällen empfehlenswert. Das sind die Fälle, bei denen der Veganer sich professionell mit seiner Ernährung auseinandersetzt. Der Hauptgrund ist folgender: Wir Menschen bestehen größtenteils aus tierischem Protein (Eiweiß), denn physikalisch sind wir auch nur Säugetiere. Unsere Muskeln und Organe müssen sich, um gesund zu bleiben ständig erneuern. Der Baustoff für die Erneuerung ist ebenfalls tierisches Protein. Dieses setzt sich aus 14 verschiedenen Aminosäuren zusammen. In tierischem Eiweiß wie Fleisch, Milchprodukte, Eier und Käse sind diese 14 Aminosäuren enthalten und unser Dünndarm kann daraus Bausteine für unser Muskeln und Organe herstellen. Vegane Lebensmittel haben jedoch niemals die komplette Menge an Aminosäuren, die man zur Herstellung von menschlichem Protein braucht. Meist haben pflanzliche Proteine nur 8 bis 12 der Aminosäuren. Da verschiedene Pflanzenproteine jedoch verschiedene Aminosäuren in sich haben, muss man bei der veganen Ernährung immer sehr geschickt kombinieren, um auf die wichtigen 14 zu kommen. Man muss also genau wissen, welche Aminosäuren sich in Tofu, Hülsenfrüchten und Nüssen befinden und darf diese nie ohne die anderen essen. Wenn man nämlich nur 12 oder 13 der 14 Aminosäuren zu sich nimmt, versucht der Dünndarm daraus Proteine zu bauen, scheitert jedoch und gibt sie an den Dickdarm weiter. Der kann aber auch nichts mit den unvollständigen Proteinen anfangen und scheidet sie aus. Bei erwachsenen Veganern mag es ja noch irgendwie möglich sein, das halbwegs nachzuhalten und seine Proteine zusammenzubringen. Bei jungen Menschen, besonders bei Kindern sieht es da schon anders aus. Der Geschmack veganer Produkte ist nicht kindgerecht und Kinder lehnen ab, was ihnen nicht schmeckt. Auch wenn sie hungrig sind. So kommt es bei Veganerkindern zwangsläufig zu Mangelernährung.

 

Eine Grundschullehrerin aus einem der besseren Stadtteile von Essen, die schon auf fast 40 Jahre Berufserfahrung zurückblicken kann, sagte mir, wenn im Sommer die i-Dötzchen in die Schule kommen, braucht sie nur einmal über die neue Klasse zu schauen und sie weiß sofort welche 2 oder 3 Kinder Veganerkinder sind. Mickrige, blasse Kinder. Und das bessert sich auch in der Grundschulzeit nicht, sagt sie. Die bleiben immer mickrig und meist auch ausgegrenzt. Kein Wunder, wenn die anderen Kinder ihre Schulmilch trinken, muss das Veganerkind Sojatrunk trinken. Wenn die anderen Kinder zu Sankt Martin gripschen gehen und sich über ihre Süßigkeiten freuen, muss das Veganerkind die Schokolade und sogar die Gummibärchen abgeben, weil da ja tierische Gelatine drin ist, und darf nur die Äpfel und die Nüsse behalten. Wie grausam ist das denn? Aus diesem und nicht nur aus diesem Grund halte ich die vegane Ernährung von Kindern für einen kriminellen Akt.

 

Aber es ist nicht nur der körperliche gesundheitliche Aspekt, der die vegane Ernährung absurd erscheinen lässt, es ist auch die geistige Gesundheit, die darunter leiden kann. Um eine gesunde Psyche aufrechtzuerhalten, benötigt man verschiedene Impulse. Besonders positive Impulse sind der gesunden Psyche höchst zuträglich. Eine Belohnung ist ein positiver Impuls und die höchste bekannte Form der Belohnung ist der Genuss. Wer sich also gegen den Genuss sperrt, verhindert ohne Not positive Impulse. Wenn man es nicht schafft, sich anderweitig zu belohnen, ist eine psychische Störung auf Dauer unvermeidlich. Die Ausrede, man könnte die entgangenen kulinarischen Genüsse mit Sex wieder wettmachen, lasse ich erst mal nur bei Frauen gelten. Männern fehlen bei veganer Ernährung die Proteine, um ein intaktes Sexualleben zu vollziehen.

 

Womit wir bei den Helferlein wären. Natürlich gibt es Möglichkeiten, die fehlende Manneskraft durch Pillen zu stärken. Genau so gibt es Mittel, veganen Lebensmitteln Geschmack einzuhauchen. Aber ist es nicht so, dass unser Körper ein Tempel ist und dass wir dafür sorgen müssen, dass dieser Tempel ein Leben lang in bestmöglicher Kondition von Jahrzehnt zu Jahrzehnt getragen wird? Plötzlich wird das vernünftige Ernährungsschema aus frischen und gesunden Komponenten durch vegane Ernährung, die sich ja eigentlich gesund anhört, auf den Kopf gestellt. Jetzt sind Unmengen von Fett notwendig, um wenigstens halbwegs Geschmack vorzugaukeln. Bindemittel und E-Nummern werden plötzlich wieder salonfähig, weil man den Papp sonst nicht in Form bringt; Nahrungsergänzungsmitteln, um sich körperlich halbwegs beieinander zu halten und Viagra, damit es im Bett halbwegs klappt. Das kann doch nicht richtig sein. Und damit kommen wir zur Kernfrage dieses Berichts. Wie kann so eine augenscheinlich unsinnige Ernährung zu einem solchen Trend werden?

Zu erst einmal ist festzustellen, dass die meisten Veganer jüngeren Alters sind. Ältere Menschen haben bereits so viel Lebenserfahrung, dass ihnen ihre angelernte Erfahrung sagt: Das kann nicht gut für mich sein.

 

Aber wieso werden so viele Menschen Veganer?

Die Antwort liegt auf der Hand.

 

Wer in den 60er Jahren geboren wurde, wird sich als Junge noch gut daran erinnern, wie die Eltern ausgerastet sind, wenn man sich die Haare über die Ohren hat wachsen lassen. Sofort beschlossen die Eltern dieses furchtbare Balg nirgendwo mehr mit hinzunehmen und was werden denn überhaupt die Nachbarn dazu sagen. Bei den Mädels waren es die kurzen Röcke, die die Eltern zum Wahnsinn und in die Verzweiflung trieben. In den 70er Jahren wurden dann lange Haare bei den Jungs und Miniröcke bei den Mädels modern und man konnte die Eltern mit langen Haaren oder kurzen Röckchen nicht mehr schocken. Da brauchte man härtere Kaliber.

 

Bei den Jungs machten sich da Ohrringe ganz gut. Bei den Mädels waren Ohrringe ja okay, deshalb griffen sie zu Sicherheitsnadeln in Ohren und anderen Körperteilen, um ihre Vorfahren zu schocken. Das ging ein paar Jahre gut, wurde dann aber irgendwann zu wenig. Es folgten weiche Drogen, Punkfrisuren, Technomusik, Grufti Outfits, Piercings, Tattoos und Emo Style, um die gewünschten Effekte zu erzielen.

 

So um 2005 kam dann der Bruch in der Serie. Fünfzehnjährige, die nach 1990 geboren wurden, hatten nichts mehr mit dem sie ihre Eltern schocken konnten. Die Eltern, die in den 80er und 90er Jahren erwachsen geworden sind, hatten die besseren Drogen, die härtere Musik, die cooleren Klamotten, die am stylishsten Tattoos und Piercings. Und wenn sie es nicht hatten, dann fanden sie es zumindest toll und nicht abstoßend.

Lange Zeit stand es schlimm um die armen pubertierenden Jugendlichen, deren Hormone ihnen ja befahlen irgendetwas zu machen, was die Eltern schocken, verängstigen oder sonst wie aus der Fassung bringen könnte.

 

Im Osten von Deutschland fand man heraus, dass es die Eltern stark frustrierte, wenn man sich den Schädel rasierte, Springerstiefel anzog und in Bomberjacken gegen Ausländer skandierte. Da die Ausländer in Ostdeutschland sehr selten sind und die Neonazi Kollegen schon schnell auf eine beträchtliche Menge heranwuchsen, war es auch relativ gefahrlos mit den unverkennbaren Insignien der braunen Suppe durch die Straßen zu ziehen und hirnlos ausländerfeindliche Parolen zu grölen. Im Westen waren die Eltern nicht weniger geschockt, wenn ihre Kinder sich in hirnlose Skinheads verwandelten. Nur war es hier viel gefährlicher. Denn im Westen, und besonders in den Großstädten ist der Ausländeranteil hoch, und wenn man hier ausländerfeindliche Parolen grölt, dann kommt der Türke und haut einem (mit Recht) eins aufs Maul.

 

Keine gute Idee für einen Jugendlichen im Westen. Aber haben wir nicht ganz am Anfang herausgefunden, dass erwachsene Menschen die gesundheitliche Gefahr veganer Ernährung instinktiv spüren? Und ist es nicht so, dass die Gesundheit der Kinder das wichtigste Gut im Leben der Eltern ist. Da muss man doch was draus machen können. Also erklärt sich der aufgeklärte Jugendliche kurzerhand zum Veganer. Das schockt. Und im Vergleich zum Neonazi tut es nicht so weh. Und eigentlich ging es ja immer nur darum, die Eltern zu schocken, ohne dass es einem selbst besonders weh tut. Deswegen haben sich auch Brandings nie besonders durchgesetzt, obwohl sie ein nicht zu verachtendes Elternschockpotenzial haben. Aber vegan funktioniert. Vegetarisch funktioniert nicht. Damit ist dann höchstens mal ein bisschen Mitleid zu erhaschen.

 

Wie, du isst kein Fleisch mehr, nur noch Beilagen? Aber Frikadellen isst du doch noch, wenn ich sie mache? Aber vegetarische Kost ist nicht gefährlich und auch nicht kompliziert. Man lässt einfach das Fleisch weg. Vegan ist da was ganz anderes. Da kann man nicht einfach so wie immer. Kochen ohne Butter, ohne Eier, mit Sojamilch und Tofu und all so einem Krempel. Das ist unbequem und obendrein gar nicht lecker. Und gefährlich ist es auch, was denkt sich das Kind nur dabei. Als liebende Eltern muss man jeden Einkaufs- und Arbeitsschritt genau hinterfragen, ob da nicht doch irgendein tierisches Produkt irgendwo drin ist. Man fügt sich natürlich dem Kind, obwohl es einem vollkommen absurd vorkommt, dass man plötzlich auf Honigbrote, Federkissen oder Lederschuhe verzichten muss. In der Fantasie der Eltern ist es vollkommen klar, dass man aus Tierliebe auf Fleisch verzichtet, und auch die Vorstellung, dass man selbst eine Ziege, ein Schwein oder ein Rind im eigenen Garten hält, es dann tötet und isst, klingt für intelligente erwachsene Menschen absurd. Eine eigene Kuh oder Ziege zu melken, im Hühnerstall die Eier einzusammeln oder im Bienenstock den Honig gegen Zuckerwasser zu tauschen, das ist doch Kindergeburtstag. Da ist doch nix Schlimmes dran. Und realistisch betrachtet kann das nicht der ausschlaggebende Grund für vegane Ernährung sein. In letzter Konsequenz muss man hier feststellen, dass dieser überflüssige Genussverzicht nicht nur schlecht für den Körper, sondern auch schlecht für den Geist ist. Und so ein verwirrter Geist ist natürlich schnell paranoid und verbittert, kann die Welt und sich selbst nicht leiden. Auch leidgeprüfte Eltern verlässt da manchmal die angeborene Elternliebe und man fängt irgendwann an, die eigenen Kinder natürlich erst mal nicht zu verstehen und irgendwann kann man sie dann auch nicht mehr leiden.

 

Bei den Freunden geht es da schon schneller, weil Veganer ja selber nicht verstehen, warum sie das machen, was sie machen und durch die Mangelernährung zumindest eine kleine Paranoia haben, versuchen sie ihren Verfolgungswahn entgegen zu treten und glauben, dass es dem Verfolger abschüttelt, wenn man ihm ungefragt genau erklärt, warum die vegane Ernährung der einzig richtige Weg in die Zukunft ist und das ein veganes Essen trotzdem lecker sein kann. Dieses zusammenhanglose Geschwafel kann man sich ja ein oder zwei Mal anhören, aber dann muss auch mal Schluss sein. Veganer sind aber immun für solche Vibrationen. Sie müssen gebetsmühlenartig immer und immer wieder ihren Salmon runter rasseln und gleichzeitig eine globale Anklage gegen alle Nichtveganer mit einbauen. Das hält selbst die dickste Freundschaft auf Dauer nicht aus. Zuerst geht man ihm aus dem Weg, dann kann man ihn irgendwann nicht mehr leiden. Und wenn einem die Freunde, die Eltern und man sich selbst nicht mehr leiden können, dann kann keiner einen mehr leiden.

 

Zum Schluss noch mal einen Hinweis an die coolen Veganer. Das sind die, die vegane Ernährung als logische Konsequenz aus jahrelanger vegetarischer Ernährung gezogen haben, oder Laktoseintoleranz aufweisen. Die vegane Ernährung als sportliche Herausforderung sehen und eventuell der schnellste oder stärkste Veganer werden will. Oder Köche, deren Challenger daraus besteht, vegan und trotzdem schmackhaft zu kochen. Macht das. Macht das zusammen mit eurer Familie, mit euren Freunden und haltet, wenn ihr cool bleiben wollt, verdammt noch mal die Fresse.