Falstaff Champagner Gala

Tasting im Berlin Capital Club

Wihelm Busch hätte wieder einmal seine Freude gehabt. Schrieb er doch:

„Wie lieb und luftig perlt die Blase Der Witwe Klicko in dem Glase.“

 

Für Freunde der der Trauben Pinot Noir, Meunier und Chardonnay ist es eine der Veranstaltungen im Jahr. Regelmäßig zum Beginn des Herbstes, denn wenn in der Champagne gerade die Lese der Trauben beendet ist, lädt das Genussmagazin Falstaff zur Champagner Gala. In diesem Jahr waren immerhin 27 Champagnerhäuser im Capital Club über dem Gendarmenmarkt vertreten.

 

Von Alfred Gratien über Bollinger, Gosset, Pommery bis Vranken Diamant. Sie präsentierten mehr als 80 verschiedene Sorten ihres edlen Rebensaftes. Reichlich Arbeit also für die genussfreudigen Gäste. Besonders voll war es wieder einmal bei Pommery. Und das nicht nur wegen der wohl größten Auswahl an Sorten. Auch der Champagnerkühler im Ausmaß eines Taufbeckens ist immer wieder ein Anziehungspunk. Neben der Praxis konnte man übrigens auch sein theoretisches Wissen aufbessern bzw. erneuern. Etwa dass ein Rüttler bis zu 40.000 Flaschen am Tag bewegt oder auch so lustige Dinge wie dass es bis zu 49 Millionen Blasen in einer Flasche gibt oder auch dass ein Korken, wenn man ihn knallen lässt, bis zu 63 Km/h erreicht. Ach und auch das noch. Der Rekord im Korkenflug liegt im Moment bei 54 Metern.

 

Nun ja - dem wahren Genießer ist das wohl egal. Er lässt den Korken fast geräuschlos aus der Flasche gleiten. Weltweit passiert das pro Jahr mehr als 300 Millionen mal. Einige Hundert Flaschen waren an diesem Abend im Capital Club dabei.